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»20.-25./26. Juli 08: Trainingsurlaub bei Graham Roberts in England«

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(neu: Beerse (A) 2011)


20.-25./26. Juli 08: Trainingsurlaub bei Graham Roberts in England
(klickt man auf den Namen, gelangt man in die Bildergalerie)


Nadine Weber mit Luke

Ist es wirklich wahr oder hab ich es etwa nur geträumt??
Waren wir wirklich zu einer Woche Retrievertraining bei Graham Roberts in England? Durften wir echt an seiner Erfahrung teilhaben und uns etwas von seiner souveränen, ruhigen Art Hunde auszubilden abgucken? Waren es wirklich unsere "kleinen C-chen", die in allerfeinstem Gelände diese Spitzenleistung gezeigt haben, so dass Graham sie als "exceptionally good" befand?

Ja, es ist wahr - gerade kullert ein 50-Pence-Stück aus der Urlaubswäsche!

Danke Ina - für Luke, auf den ich wahnsinnig stolz bin, dafür dass Du diese Woche möglich gemacht hast und dass ich diesen ganzen lieben Leute drumherum kennenlernen durfte!



Klaus Vogel mit Tino

Ich bin so ganz ohne Erwartung nach England gereist. Zum einen kann man dann nicht enttäuscht werden und zum Anderen hat man in 18 Retrieverjahren ja schon das eine oder andere Seminar mitgemacht und den einen und anderen Trainer (oder die, die sich dafür hielten) "genossen".

Rückblickend war es bei Graham Roberts aber mehr als gut. Die ruhige Art, der Trainingsaufbau und vor allem die traumhaften Trainingsmöglichkeiten ließen keine Wünsche offen.

Mit zwei Tränen in den Augen habe ich England verlassen: Die eine wegen der tollen Dummyarbeit und die andere weil wir aus meiner Sicht ein tolles Team waren.


Gregor und Jane

nach steigender spannung war es endlich soweit und wir sind mit den jungen hunden ins land ihres erzeugers gefahren. es war der erste auslandseinsatz für unsere jane und ich war gespannt, wie es wohl klappen würde mit der dummyarbeit, wenn der "vater" zuschaut.
beim ersten apport dann direkt die pleite. anstatt zielgerichtet, wie sonst zu hause, das dummy zu holen, war jane wohl noch der auffassung: dies ist doch urlaub, also muß man sich nicht konzentrieren , sondern kann einfach ein wenig planlos auf der englischen wiese rumlaufen und den lieben gott sowie den eigen hundeführer einen guten mann sein lassen. das leben ist schön wenn man jung ist....

so war der erste eindruck also nicht gerade berauschend, aber eine gute übung für die eigenen nerven... take it easy! nach einem kurzen, liebevollen, klärendem gespräch mit jane, indem ich ihr angedroht habe, das sie die kanal durchquerung auf der heimreise selber schwimmend zurücklegen muss , wurde es dann aber besser. ;-)

ich muß sagen, ich bin mächtig stolz auf mein kleines mäuschen, denn sie hat sich super geschlagen und immer versucht ihr bestes zugeben. wir hatten bis dato noch nicht viel wasserarbeit gemacht und ich war sehr überrascht, wie gut sie manche aufgabe, die nicht immer einfach war, gemeistert hat. respekt! wenn sie zielgerichtet den ganzen teich durchquert hat, drüben das dummy aufnahm, um dann wieder direkt zu mir zurückzukommen, dann ging mir das herz auf.

wir hatten auch hier und da noch unsere schwierigkeiten, doch dies war dann eine gute gelegenheit unseren englischen trainer zu fragen, wo der hase begraben liegt und was , wo und wie besser genmacht werden kann. graham hat uns immer versucht die richtige hilfestellung zu geben, in seiner ruhigen sehr angenehmen art und weise. ich denke jane und ich haben viel dadurch gelernt und sind wieder ein stück mehr zusammengewachsen. es war einfach super schön, in der herrlichen südenglischen landschaft unter fachkundiger anleitung in sehr netter gesellschaft mit dem hund zu arbeiten, besonders wenn dann auch noch das wetter so toll mitspielt und es sonnig und warm ist.

leider ging die woche wie im flug vorbei, aber vielleicht gibt es ja eine fortsetzung......next year....
vielleicht sollte ich noch erwähnen, das jane den ärmelkanal im auto überquert hat ;-)

so long
Jane & Gregor


Tina Lischke mit Negro

Text folgt


Kendra Nellessen mit Dottie

Text folgt

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Alvas Hochzeitsreise nach England
(Bilder als zusätzliche Galerie über jedes Bild ansteuerbar)

Am 10. März sind wir nach England aufgebrochen, um Alva von FTCh Dipplelodge Raven of Riversway decken zu lassen.

Wir kamen nachmittags bei Graham Roberts an, der uns sofort einlud einem Training zuzuschauen, das eine Stunde später begann. Es war beeindruckend zu sehen, mit welcher Ruhe die 40-50 Hunde und ihre Führer bei der Sachen waren.


Graham stellte uns einem Mann vor, der einen 9 Monate alten Sohn von Raven besitzt.
Der Kleine scheint einen sehr schönen Menschenbezug zu haben.


Im Anschluß waren wir bei Graham und Sue zum Abendessen eingeladen. Er stellte uns vor dem Essen seine Rüden vor. Neugierig waren wir natürlich vor allem auf Raven und seine Söhne. Raven ist genauso wie ich ihn auf den Bildern eingeschätzt habe: sehr gelassen und ruhig, trotzdem aufgeschlossen und neugierig. Ebenso offen wurden wir von Ravens Söhnen begrüßt.

Am Sonntag, waren wir dann wieder eingeladen, uns ein Training anzuschauen. Es fand in einem traumhaften Gelände statt. Zum Abschluss des Trainings wurden wir noch auf eine Tasse Kaffee bei Sheila eingeladen. Sie zeigte uns alte Fotografien, die das Anwesen vor 100 Jahren zeigten.



Damit Alva nicht zu kurz kam, haben wir ihr abseits der Trainingsgruppe auch ein paar Dummies gegönnt ;-))




Abends fand dann statt, weswegen wir in England waren:
              boy meets girl.
Meine Befürchtungen, dass sich Alva vielleicht nicht decken lassen würde, waren völlig unbegründet!


Unsere wohlverdiente Ruhe fanden in einem kleinen Häuschen, das 475 Jahre alt ist und unter Denkmalschutz steht. Mrs. Druce hat hier in ein Bed + Breakfast eingerichtet und macht vom Frühstück über die Gartenpflege bis zum Schreinern alles selbst.
Ihr englisches Frühstück wird uns fehlen!

     
     

Am Montag sind wir nach Brighton gefahren. Brighton ist ein altes Seebad und wird auch als "London By

The Sea" bezeichnet. Es ist wirklich eine tolle Stadt, mit sehr schöner Atmosphäre, wobei das schöne Wetter sicher hilfreich war.

Alva ist eine gute Stunde mit uns unterwegs gewesen, dann kam sie mit Kauknochen ins Auto.
Schließlich sollte sie für ihre Abendverabredung fit sein ;-).

Auch Montags verlief das Decken unproblematisch, so dass wir nun auf Welpen hoffen.

     

Zum Abschluß des Kurztrips waren wir mit Graham, Sue und einem befreundeten Ehepaar (hi Geoff, hi Sue) in einem schönen Pub essen. Ernst und ich sind schlicht begeistert wie gastfreundlich wir von Graham (und Sue) und auch seinen Freunden empfangen worden sind. Gerne würden wir das zurück geben, allerdings ist es Graham nicht oft und vor allem nicht lange möglich seine Hunde alleine zu lassen. Aber wer weiß, vielleicht ergibt es sich doch schneller, als man glaubt.

Auf diesem Weg noch einmal DANKE GRAHAM!!

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Seminar mit Rupert Hill & Barry Taylor am 17./18. Juni 2006
(Bilder als zusätzliche Galerie über jedes Bild ansteuerbar, © Adrian, Daniel, Ewald, Klaus & Pia)

07 08

Samstags führte uns Rupert mit seiner gewohnt ruhigen und entspannten Art durch den Regen.


09 10 11

Zuerst gab es eine Markierung zu zweit von einem Wall hinunter ins Heidekraut.


12 13

Danach folgte eine Fußarbeit und leichte Einzel-Markierung zu zweit, anschliessend alleine allmählicher Aufbau des Voranschickens auf dem gleichen Weg.


14 15

Vor der Mittagspause gab es zum Abschluss eine kniffelige Einzelmarkierung aus dem Wald hinaus.


16 17 18 19 20
21 22 23 24 25
26 27 28 29 30
31 32

Nach der Mittagspause starteten wir mit einem 2er Walk up im Heidekraut. Der Schwerpunkt hier lag auf Markierung & Nasenarbeit.
Danach gingen wir tiefer in den Wald, übten schwierigere Doppel-Markierungen und eine Suche.


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Der Sonntag versprach, richtig sonnig zu werden, mit Barry, der uns gleich zu Beginn ...


37 38 39 40 41
42 43 44 45 46
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... in einen 4er Walk up auf die halbhohe Wiese schickte (Augen-merk Fußarbeit).


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Vor der Mittagspause gab es dann noch den Aufbau eines blinds bis "nach hinten", das wir nach der Mittagspause auch alle erreichten.


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Zweifellos die Bilder des Wochenendes ;-)
«– links die Moral am Samstagvormittag   
   rechts die vom Sonntagnachmittag! –»

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Aufgabenbeschreibungen Workingtests:
¤ A-Klasse Zichem 2011
¤ A-Klasse Zichem 2011
¤ Schnupper-Klasse First Steps 2010
¤ O-Klasse Weser-Ems-Cup 2007
¤ Team-WT am Rothaarsteig 2006
¤ O-Klasse Work & More 2006, Saarland
¤ F- Klasse RTT 2006
¤ F- Klasse Münsterland-Cup Beckum 2006
¤ F- Klasse Work & Show Kannenbäckerland 2006
¤ F- Klasse Berg & Tal 2006
¤ F- Klasse Heinz-Gail-Gedächtnis-WT 2006


¤ Beerse (A) 2011

Bei unserer ersten Aufgabe gab es eine Doppelmarkierung. Die erste ohne Schuß fiel vor uns in einen See, Helfer waren kaum zu sehen, Iva hat also erst das Platschen mitbekommen. Dann hat sie aber so aufs Wassermark geguckt, dass sie sich zu spät auf die 2. Markierung umgedreht hat. Diese fiel in 90 Grad links von uns, Helfer wieder nicht oder kaum zu sehen, da sie verdeckt von Bäumen auf einer Böschung standen. Das Dummy fiel die Böschung runter in Schilfbewuchs. Das Wasserdummy mußte zuerst geholt werden, dafür gab es 10 Punkte. Iva hatte das 2. tatsächlich nicht richtig mitbekommen, sie lief zuerst den Hang hoch um dann erst unten zu suchen, ich habe sie 2 mal mit einem Suchenpfiff unterstützt, machte 6 Punkte für dieses Dummy.

Die 2. Aufgabe war vielleicht die einfachste. Man steht 10,15 Meter vor einem Minitümpel, auf der anderen Seite wird mit einem Brrrt-Geräusch ein Dummy in hohes Gestrüpp geworfen. Der Richter wollte nicht sehen was Iva gemacht hat, nämlich außen herum in Windeseile eine Punktlandung, sondern durch das sumpfige Wasser. Für meinen Geschmack war das "Gewässer" viel zu klein um einen geraden Weg abzufragen, da hätte ich Iva mit Scheuklappen an den Start bringen müssen. Natürlich bin ich nicht objektiv, andere Hunde sind übrigens brav durch die Mocke ;-)).Es gab 15 Punkte.

Endlich dann die dritte Aufgabe bei Roger Tozer: Zuerst ein recht langes Mark in das mit Paletten eingezäunte Gatter, dann in demselben Fallbereich ein Blind. Kommentar des Richters: wir würden ihn zu einem glücklichen Mann machen, wenn Startnummer 2 perfekt zeigt wie er es sich vorgestellt hat ;-)). 20 Punkte!

4. Aufgabe bei Mark Bettinson: ein langes Mark wieder in ein Gatter hinein, leider mit Metallschafszaun eingezäunt. Den kennt Iva noch nicht. Sie ist vor dem Zaun hin und her, hat mein "back" angenommen, vor dem Zaun aber das "Hopp" nicht angenommen. Dann ist sie rechts am Gatter vorbei und über ein deutlich höheres Holztor in den eingezäunten Bereich gesprungen. Ich mußte ihr dann noch mal ein "back" zur Unterstützung geben und dann war die Sache klar. Diese Aufgabe wurde zu zweit gearbeitet, ein Dummy fiel,man dreht sich um 180 Grad, 10 Meter laufen, wieder umdrehen, ein Hund arbeitet, der andere wartet. Anschließend wird gewechselt. Mark hat hier Hunden und Führern zum einen viel Zeit gelassen, zum anderen angesagt, welche Kommandos man geben soll ;-))). Wir haben 15 Punkte.

5.Aufgabe bei Bettinson Junior: Zuerst ein langes Mark über wechselnden Bewuchs, danach ein Blind in demselben Fallbereich. Es gab (verdiente ;-)) 20 Punkte.

Zusammenfassend muß ich sagen war Beerse für uns schon hart, weil die Aufgaben so eng beieinander lagen, dass Iva sehr, sehr viel markiert hat, was nicht für sie bestimmt war. Bei der ersten Aufgabe wurden wir außerdem von 3 Seiten "beschossen", da konnte sie nicht schnell genug von links nach rechts und wieder nach vorne gucken. Sie war 10 Minuten nach Beginn weiß eingeschuppt und hat in den Wartezonen gejammert. Dass sie in den Aufgaben ruhig und konzentriert war und auch nicht den Ansatz zum Einspringen gezeigt hat, fand ich erfreulich. Gerichtet wurde streng, man fiel nicht nur raus bei den üblichen "Vergehen" wie Knacken, Einspringen oder Winseln, sondern auch wenn die Hunde (egal ob Hündin oder Rüde) während der Aufgabe gepinkelt haben außerdem für Zahnabdrücke auf den Dummies. Das ist gleich 2 Startern in meiner Gruppe passiert. Unsere Gesamtpunktzahl ist gar nicht so hoch, aber 2 Punkte mehr hätten schon statt einem 10. einen 4. Platz ergeben.

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¤ Zichem (A) 2011

Ivas und mein erster gemeinsamer Auftritt in Belgien endete mit dem 9. Platz und 89 Punkten. Alle Aufgaben waren machbar und in meinen Augen für A angemessen, halt so wie man sich es wünscht.

Unsere erste Aufgabe war bei Oliver Kiraly. Startpunkt war mitten auf einer Wiese mit gut kniehohem Gras. In kurzer Entfernung zu uns stand ein Werfer, der ein Dummy quer vor uns warf, das war dann natürlich auch nicht weit weg. Wir sollten uns um 180 Grad drehen, Fuß laufen bis wir vor einem kleinen See angekommen waren. Dort wartete der 2. Werfer, der ein Dummy ins Wasser warf. Das war zuerst zu holen, danach das Dummy auf der Wiese als Memory. Iva hat schön gearbeitet, das Memory auf den Punkt. Es gab 18 Punkte.

Als zweite Aufgabe gab es ein Doppelmark bei Thomas Bouy, Reihenfolge egal. Ein Mark auf der "platten Wiese" das zweite in dichtem, kniehohem Irgendwas. Iva markiert 2 mal auf den Punkt, 20 Punkte.

Unsere dritte Aufgabe bedarf einer genaueren Geländebeschreibung: man stand quasi auf einer tiefer gelegten Wiese, die nach links und nach vorne durch eine ca. 1,5 hohe Böschung begrenzt war. Die Aufgabe bestand darin, dass 2 Helfer auf der nach vorne liegenden Böschung entlangliefen und ein kleines Treiben simulierten. 4 Dummies lagen bereits in der Böschung versteckt, 2 sollten geholt werden. Bevor wir dran waren mußten wir ca. eine Stunde zugucken (der Hund konnte in der Warteposition nichts sehen). Ich konnte jedoch sehen, dass fast alle mit Voran in die Böschung schickten um dann da suchen zu lassen, was aber nicht immer klappte. Einige Hunde zog es nach rechts in den Bewuchs, einige Hunde waren mit einem Satz über die Böschung hinaus und suchten lieber in der hohen Wiese dahinter statt in der dicht bewachsenen Böschung zu bleiben. Da sie da für den tief stehende Führer auch teils nicht mehr zu sehen waren, sah man damit nicht gut aus. Lange Rede, kurzer Sinn, ich versuche hier gerade meinen Führerfehler zu erklären ;-). Ich habe beim ersten Dummy mit Such geschickt. Iva hatte von ihrer Warteposition, unmittelbar bevor wir dran waren, die 2 Helfer genau beobachtet und ich war mir sicher, dass sie gesehen hat, wie der Helfer ganz dezent die Dummies in die Böschung plumpsen ließ. Der Richter sagte dann auch noch er will eine Suche sehen, so war ich doppelt sicher, dass nicht Voran, sondern Such für uns besser war. Ich nahm an, dass Iva mit tiefer Nase die kurz gemähte Wiese überläuft und in die Böschung reingeht um da zu suchen, wo sie das Dummy hat fallen sehen. Hat sie aber nicht, sie ist 1,2 Meter in die richtige Richtung los um dann nach rechts abzudrehen. Also doch ein Einweisen draus gemacht. Shit! Das 2. Dummy dann wie alle anderen auch: Voran-Stopp-Such und gut ist. Es gab 7 Punkte für das erste, 9 für das zweite Dummy.

Bei der vierten Aufgabe stand man zu zweit auf einer Böschung und guckte nach unten auf einen Wassertümpel. Auf der anderen Seite standen Schütze und Werfer, die auf Richteranweisung das Dummy in Verlängerung zu uns warfen, also nicht quer, sondern ins dicht und hoch bewachsene Hinterland. Wir waren als 2. dran, Iva hatte mittlerweile gelernt, dass sie Nr. 14 ist und war dann beim Nennen unserer Startnummer schon mal weg..... Markiert wie eine Große, freundliche 18 Punkte, ebenso freundlich die Belehrung vom Richter ich müsse Freunde neben mich stellen, die mal öfter Startnummern oder was anderes sagen sollen :-)).

Die letzte Aufgabe dann ein Walk up mit 2 Hunden auf ungemähter Wiese. Geschossen wurde ca. 20-30 Meter neben uns mit einer Flinte. Ich war froh, dass Iva stehen blieb als der andere Hund gearbeitet hat, markiert hat sie nicht auf den Punkt, aber schön selbstständig in den Wind gearbeitet. Es gab für`s Dummy 9 Punkte, für die Fußarbeit 8. Iva war mal eine halbe Hundelänge zu weit vor, hat sich aber als sie es bemerkt hat, selber korrigiert.

Insgesamt haben wir Glück gehabt, dass die beiden letzten Aufgaben nicht unsere ersten waren, ich bin mir nicht sicher, ob Iva bei der ersten Aufgabe zugeguckt hätte, wie ein anderer Hund vor ihr die Böschung runter ins Wasser springt.

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¤ First Steps 2010

Lotte Lind hat eine dänische Brugsprøve gerichtet: Vom Ansatzpunkt aus geht man mit angeleintem Hund zum ersten Punkt in ca. 25 m Entfernung. Dort leint man den Hund ab und geht frei bei Fuß 3 Seiten eines Quadrats mit je ca. 25 m Seitenlänge. Am 4. Punkt wird der Hund abgesetzt, der HF geht zum Richter und ruft nach Freigabe seinen Hund heran. Dann fällt eine kurze Markierung, die der Hund wieder nach Richterfreigabe holen darf.
Ivas Fußarbeit hätte zwar noch besser sein können, aber ansonsten hat sie ihren Job ordentlich erledigt, so dass es hier ein vorzüglich gab.

Bei Jon Juel Pedersen ging man von einem bezeichnetem Punkt aus mit abgeleintem Hund zum Richter. Als wäre das mit einem hochmotiviertem, jungem Hund nicht schon spannend genug, bin ich quasi Sackgassen im Wald gegangen, so dass ich auch noch mal 1, 2 Meter zurückgehen mußte, weil uns Äste den Weg versperrten. Einmal glücklich beim Richter angekommen wurde hier eine Markierung über einen Bach gearbeitet. Der Hund mußte eine Böschung runter zum kniehohen Wasser, durchs Wasser und dann die Böschung wieder hoch, wo in niedrigem Bewuchs das Dummy lag.
Iva hat hier sehr schön gearbeitet, es gab das zweite vorzüglich.

Bei Fille Exelmans ging man mit angeleintem Hund neben dem Richter ca. 15 auf einer Wiese. Dann wurde der Hund abgeleint, es fiel eine Markierung, recht nah bei uns. Dann wurde der Hund wieder angeleint, wir sind zum Ansatzpunkt zurückgelaufen. Der Hund wurde wieder abgeleint, das Dummy vom Werfer beschossen, nach Freigabe durfte der Hund arbeiten.
Iva hat gut markiert und gebracht, hat aber an der Leine gezogen und ist dadurch natürlich wirklich nicht schön gelaufen, Bewertung für diese Aufgabe: ein sehr gut.

Bei Guy Matter gab es eine Aufgabe, die Iva so noch nie hat lösen müssen. Deswegen bin ich hier schon stolz, dass sie das so schön gemacht hat :-)!
Wir standen im Wald quasi auf einer Kreuzung. Es wurde eine Doppelmarkierung gearbeitet. Die erste Markierung fiel AUF den Weg in ca. 40-50 m Entfernung (immer dieses blöde Entfernungsschätzen!), wobei der Werfer auch auf dem Weg stand und das Dummy nur kurz vor sich geworfen hat. Dann drehten wir uns 180 Grad, der 2. Werfer stand auf oder kurz neben dem Weg, hat aber in schönem Bogen in den Wald geworfen. Wir mußten uns zurück zur ersten Markierung drehen und diese zuerst arbeiten.
Iva auf dem Punkt, Guy gibt mir die Anweisung mich schon umzudrehen um sie gleich in Position für's 2. Dummy zu bringen. Das hat mich dann so gewundert, dass sie auf kürzestem Weg durch den Wald (und NICHT den Weg entlang zum Werfer wie beim ersten Mark läuft) wieder eine Punktlandung macht. Unser excellent hatte Guy grinsend ausgesprochen, bevor Iva überhaupt wieder da war ;-)))).

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¤ Weser-Ems-Cup 2007

Unsere 1. Aufgabe bei Eva-Berg: Wir stehen mit der Richterin in lichtem Wald. Vor uns gut sichtbar ein Schütze, der einen Schuss abgibt. In Schussentfernung soll der Hund das Gebiet absuchen. Währenddessen fällt ein weiterer Schuss, der den Hund nicht verleiten sollte, das Suchengebiet zu verlassen. Wenn das Dummy gefunden ist, soll anschließend das während der Suche beschossene blind hinter dem Suchengebiet geholt werden. Die Entfernungen waren hier sicher nicht schwierig, dafür aber der Bewuchs, durch den der Hund oft nicht mehr zu sehen war. Man musste aufpassen, dass der Hund nicht zuerst das hintere Dummy holt. Ich habe dann auch so gut aufgepasst, dass ich meinen Hund "zugepfiffen" habe. Allerdings war mir auch mulmig zumute, weil vor uns noch keiner ohne Null wieder kam. So haben wir 13 Punkte bekommen.

Die 2. und 3. Aufgabe waren für uns bei Betty Schwieren; Wir stehen auf einem abgeernteten Feld. Rechts neben uns in ca. 30 Meter Entfernung eine Maisfeld, vor uns in ca. 50 Meter Entfernung eine dichte Heckenreihe, direkt dahinter eine hohe Baumreihe. Es findet ein Treiben im Mais statt, Dummies fallen aufs Feld, die Treiber sammeln die Dummies wieder ein. Natürlich soll das alles ignoriert werden ;-). Statt dessen galt es nach vorne einen ca. 20 Meter langen Streifen entlang der Hecke abzusuchen.
Als zweite Aufgabe gab es eine Markierung, die super toll über die hohen Bäume geworfen wurde. Der Werfer war nicht zu sehen, das Gebiet der Fallstelle auch nicht. Ich vermute das Dummy lag auf dem Feld hinter der Baumreihe. Alva hat leider auch nur vermutet, so dass wir hier 14 Punkte haben. Dafür gab es aber 19 für die "Heckenabsuche" :-)).

Aufgabe 4 richtete Patsy Deheyder: Wir gehen am Werfer vorbei über eine meist kniehoch bewachsene Wiese, durchsetzt mit Gestrüppzeug, zur Richterin. Zuerst fiel eine Markierung in beschriebene Wiese, Entfernung ca. 40 Meter. Bevor die Markierung zu holen ist, mußte ein unbeschossenes Blind in großem Winkel zur Markierung gearbeitet werden. Vielleicht lässt sich das Gelände am besten mit der Aussage einer netten Helferin beschreiben: "Keine Angst, weil das Gelände so tierisch schwer ist, läßt dir die Richterin ewig Zeit das Dummy zu holen!" ;-) Wieder lichter Wald mit diesem hubbeligem Boden bewachsen mit allem möglichen Zeug. Kurz hinter der Stelle, wo das Dummy liegt, wurde der Wald sehr dicht. Das war aber eigentlich egal, weil der Hund auch so nur ab und zu mal zu sehen war. Wir haben uns hier tatsächlich ein wenig Zeit genommen, aber Alva hat sich so toll schicken lassen, dass es die Richterin im Anschluss lobte :-).

Aufgabe 5 war ein Walk-up mit 5 Hunden, gerichtet von Eva Berg und Patsy Deheyder: Wir gehen auf einer mit Heidekraut bewachsenen freien Fläche, fast komplett mit Wald eingerahmt. Jeder Hund hat eine Markierung zu arbeiten und ein Blind. Die Markierungen fielen mal vor, mal hinter uns in ca. 40 Meter. Die Blinds waren stets am Waldrand in Entfernungen zwischen 70 und vielleicht 100 Meter. Alva hat hier 18 Punkte bekommen.

Nach der langen Arbeits- und Workingtestpause war es für mich toll zu sehen, dass sich nichts geändert hat: sowohl Alvas fehlende Leinenführigkeit, ihre Hibbeligkeit und auch ihr leichter Wahn im Gesicht wenn sie das grüne Ding hat, alles ist noch da, wo es sein soll, was will man mehr ;-)))).

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¤ Team-WT am Rothaarsteig 2006 (Aufgabenbeschreibung von Svenja Bell, vielen Dank!)

Aufgabe 1, Harald Brünet: Das Arbeitsgebiet lag in einem lichten Waldstück. Geradeaus wurde an der Waldkante halblinks ein Blind beschossen, das in etwa 50 Metern Entfernung im Bereich einer umgefallenen Tot-Tanne lag. Danach wurde vom gleichen Helfer ein weiterer Schuss abgegeben und eine Markierung fiel nach halbrechts hinter die Waldkante in dichten Grünbewuchs in etwa 60 Metern Entfernung. Wie bei allen heutigen Aufgaben war es frei wählbar, welcher Hund welches Dummy arbeitet. Hier wurde nun der erste Hund zum Blind geschickt. Anschließend war vom zweiten Hund die Markierung zu arbeiten. War dieser auf dem Rückweg, fiel eine weitere Markierung etwas näher auf etwa halbe Strecke zwischen Blind und dem ersten Mark. Diese war dann vom dritten Hund zu arbeiten.

Aufgabe 2, Stephan Steidl: Man stand auf einer Totgras-Wiese, die auf der rechten Seite von einem Waldstreifen begrenzt wurde, der in etwa 20 Metern Entfernung zu den Teams begann. Am hinteren Ende dieses Waldstreifens standen in ca. 60 Metern Entfernung die Helfer an der Waldkante und schossen zuerst einmal in den Wald. Anschließend wurde ein weiterer Schuss abgegeben und eine Markierung fiel geradeaus in etwa 70 Metern vor einen Pferdezaun auf die Wiese. Nun wurde der erste Hund zuerst in den Waldstreifen zur Suche geschickt. Hier lagen mehrere Dummys, von denen eines zu holen war. Danach war die Markierung für den zweiten Hund zu arbeiten. Anschließend wurde der dritte Hund auf ein Blind eingewiesen, das in etwa 60 Metern Entfernung am linken Rand eines Hügels auf der Wiese lag (ca. 11 Uhr).

Aufgabe 3, Werner Haag: Hier gab es zwei Markierungen und ein Blind zu arbeiten. Die erste Markierung fiel auf einer "orientierungslosen" hügeligen Wiese ziemlich geradeaus zu den Teams in etwa 40 Metern Entfernung. Anschließend fiel ein weiteres Mark halbrechts (ca. 2 Uhr) in etwa 60 Metern Entfernung. Zuerst wurde das kürzere Mark vom ersten Hund gearbeitet. Danach wurde der zweite Hund auf ein unbeschossenes Blind eingewiesen, das am rechten Rand der Wiese vor dem Zaun und zwischen zwei Steinhaufen in etwa 140 Metern (!) Entfernung deponiert war. Hier war einiges an Handling und Gehorsam gefordert. Nachdem dieses Blind geholt worden war, sollte der dritte Hund das längere Mark als Memory arbeiten.

Aufgabe 4, Nel Barendregt: Man stand mitten auf einer hügeligen Wiese. Vor der Line wurde in etwa 50 Metern Entfernung ein Treiben von links nach rechts durchgeführt. Dabei wurden etwa 8 Dummys teils geworfen, teils fallengelassen. Hier sollten die Hunde nun möglichst schnell jeweils 2 Dummys aus dem Treiben bringen. Die Hunde sollten im Suchengebiet gehalten werden und es war den Teams freigestellt, in welcher Reihenfolge und mit wie vielen Hunden sie gleichzeitig arbeiten wollten.

Aufgabe 5, Heribert Schäfer: Die Teams standen in einem Brachgebiet, das zur linken Seite von lichtem Wald begrenzt wurde. Auf der rechten Seite befand sich eine sehr dichte Birkenschonung. In gerader Linie nach vorne befand sich hinter der Brache sehr dichtes Totgestrüpp. Nun fand eine Jagd statt: Zuerst wurde auf der linken Seite geschossen und eine Markierung mit sichtiger Fallstelle in etwa 40 Metern im lichten Wald geworfen. Dann gab es vorne einen Schuss. Ein weiterer Schuss auf der rechten Seite. Danach wieder ein Schuss links und noch einmal ein Schuss von der rechten Seite, bei dem diesmal eine Markierung in die Birkenschonung (ca. 30 Meter) geworfen wurde. Hier war nur ein Teil der Flugbahn zu sehen. In frei wählbarer Reihenfolge waren nun die beiden Markierungen sowie ein Blind im Bereich einer markierten Stelle im dichten Totgestrüpp in etwa 50 Metern Entfernung zu arbeiten. Hier kam es darauf an, welcher Hund die Markierung der rechten Seite gesehen hatte, so dass erst kurzfristig entschieden wurde, welcher Hund welches Dummy arbeitet.

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¤ O-Klasse Work & More 2006, Saarland

Aufgabe 1, Bob Stobbard: Hund und Hundeführer stehen vor ansteigendem Wald, direkt vor uns viel Totholz, also war praktisch an dieser Stelle kaum ein Durchkommen für den Hund möglich. Es soll ein Blind auf 12 Uhr in ca. 70-80 Metern gearbeitet werden. Dazu war ein Baum markiert, im Umkreis von 10 Metern lag das Blind. Beschossen wurde aber eine Verleitung in ca. 60 Metern auf 10 Uhr. Zu allem Überfluss war unser "Verleitgebiet" vorher das "Arbeitsfeld" der F-Klasse.

Aufgabe 2, Rony Michiels: Es wurde mit 3 Gespannen gearbeitet. Man stand auf einer Wiese, geradeaus in ca. 100 Metern begrenzt durch hohen Baumbewuchs. Dort fand ein erstes Treiben statt, es wurden einige Dummies geworfen, Fallstellen auf der Wiese, jedoch nicht sichtbar. Ein 2. Treiben fand danach auf der linken Seite statt, wieder fielen mehrere Dummies, diesmal in hüfthohen Bewuchs, Entfernung zum ersten Treiben gar nicht so weit :-). Jeder Hund sollte erst ein Dummy aus dem ersten, hinteren Treiben arbeiten, danach eins aus dem linken Treiben.

Aufgabe 3, Nel Barendregt: Wieder stand man auf einer langezogenen Wiese. Es fiel am Ende der Wiese vor Waldhintergrund eine Markierung in ca. 100 Metern Entfernung, Fallstelle nicht sichtbar. Zuvor sollte ein Blind schräg links aus hohem Bewuchs gearbeitet werden.

Aufgabe 4, Harald Brünet: Es wurde eine Doppelmarkierung im Wald gearbeitet, Winkel 90 Grad, Entfernung zwischen 60 und 70 Metern.

Aufgabe 5, Rony Michiels und Bob Stobbard: Hier gab es einen Walk-up mit 2 Teams im Wald, bzw. wir liefen in einer Art Schneise. Es fiel eine Markierung bergan im (sehr lichten) Wald, Entfernung vielleicht 70 Meter. Diese wurde von einem Hund direkt gearbeitet, derselbe Hund sollte im Anschluß ein Blind im rechten Winkel arbeiten, Entfernung vielleicht 60-70 Meter. Nach einigen Metern Fußarbeit wurde gewechselt. Hier lag die Schwierigkeit im Bewuchs!! Die Hunde mußten durch ein "Feld" von kaum zu durchdringendem Totholz, über einen Weg, und hinter gefällten Baumstämmen waren sie dann endlich im Bereich des Blinds.

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¤ F- Klasse RTT 2006

Station 1, Stefaan Bollen: Hund und HF stehen ca. 10 Meter vor einem niedergedrückten, mit Gras zugewachsenen Maschendrahtzaun. Auf der dahinterliegenden Wiese stehen Schütze und Werfer links und rechts vor einem stabilen Holzgatter. Die erste Markierung fällt auf den Hund zu, die andere Markierung fällt über das Gatter. Die vordere Markierung ist zuerst zu holen.

Station 3, Malcolm Stringer: Hier wird eine Doppelmarkierung gearbeitet. Die erste Markierung geradeaus fällt in etwa 60 Meter hinter eine Distelreihe. Die zweite Markierung fällt halblinks zur ersten auf kurzem Gras in ca. 100 Meter Entfernung in abschüssiges Gelände, wo sie noch weiter hinunterkullert. Die erste Markierung sollte auch zuerst gearbeitet werden.

Station 4, John Greeves: Zuerst wird eine Markierung gearbeitet, danach im rechten Winkel dazu ein beschossenes Blind, das für den Führer vor einem Mast gut zu sehen war. Entfernung jeweils etwa 60-70 Meter.

Station 5, John Juel Pedersen: Es wurde eine Markierung im Wald gearbeitet. Die Entfernung betrug etwa 40 Meter, das Gelände fiel relativ steil ab, war aber übersichtlicher Waldboden, auf dem das Dummy ebenfalls gut sichtbar lag.

Station 6, Andre de Jong: Startpunkt war eine Wiese, im Rücken von Hund und HF Wald. Man ging mit seinem Hund um einen abgesteckten Parcours frei Fuss. Frontal stand der Schütze/Werfer, der wenn man etwa auf halber Strecke war, nach rechts schoss und nach links das Dummy warf. Die Richteranweisung lautete, dass man während des Schusses/Wurfes weiterlaufen sollte. Wenn man am Ausgangspunkt angekommen war, sollte man seinen Hund zur Suche in den Wald schicken. Danach war die Markierung zu arbeiten.

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¤ F- Klasse Münsterland-Cup Beckum 2006

Aufgabe 1, Evelyn Köster: 2 Teams gehen einen kurzen Walk-Up auf einem Waldweg auf die Richterin zu. Währenddessen zieht ein Helfer ein Dummy parallel zum Weg durchs Gebüsch. Ist man bei eben diesem Helfer angekommen, dreht man sich um 180 Grad. Nun fallen 2 Markierungen links und rechts. Die rechte fällt zuerst, ist weiter weg als die linke, jedoch ist der Bewuchs bodennah lichter. Die rechte Markierung wird vom rechts stehenden Hund zuerst gearbeitet, dann arbeitet der andere Hund das linke Mark.

Aufgabe 2, Hubert Utsch: Hier wird eine Markierung gearbeitet, von der man nur die Flugbahn sehen kann. Der Schütze steht etwas versetzt nach links nahe dem Startpunkt und schiesst in die Richtung des Marks. Der Hund muß durch sehr dichten, teils mannshohen Bewuchs und ist nach wenigen Metern nicht mehr zu sehen. Entfernung ca. 50 Meter.

Aufgabe 3, Jürgen Laux: Es wurde ein Blind und eine Markierung gearbeitet. Die Markierung geradeaus, in ca. 60 Meter Entfernung, das Blind links in 45 Grad dazu ca. 20 Meter entfernt. Hier lag die Schwierigkeit im Gelände. Zunächst einmal stand man vor einem breiten, bewachsenen Graben, das Blind lag ebenfalls im Graben und auch der "fiese" Bewuchs plus der sehr unebene Untergrund hatten es in sich.

Aufgabe 4, Ronald Pfaff: Man steht auf einem Waldweg, rechte Seite angedeuteter Weg, bzw. keine Bäume sondern nach 20 Metern hoher, dichter Bewuchs. Zunächst fällt geradeaus eine Markierung, von rechts nach links in den Wald geworfen, Fallstelle ist ein dicht bewachsener Graben. Dann wird rechts ein Runner (Flitschedummy) beschossen, welcher den späteren Weg für das Blind im rechten Winkel kreuzt und auch liegenbleibt. Zuerst wird das Mark gearbeitet, ist der Hund auf dem Rückweg, wird noch einmal rechts geschossen. Nun soll der Hund in den hohen Bewuchs geradeaus auf ein Blind geschickt werden, vorbei an der liegen gebliebenen Verleitung, Entfernung ca 50 Meter.

Aufgabe 5, John Juel Pedersen: Es gab eine Doppelmarkierung im Wald, ein Helfer stoppt die Zeit ;-)). Die Reihenfolge war egal, Entfernung einmal ungefähr 60 Meter geradeaus im halbhohen dichten Bewuchs, die zweite zur rechten Seite etwas kürzer in einem Graben kurz hinter Totholz.

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¤ F- Klasse Work & Show Kannenbäckerland 2006

Aufgabe 1 Harry Brünet: Es wurden ein Blind und eine Markierung gearbeitet, die Schwierigkeit lag im Gelände und in der kurzen Distanz zwischen Mark und Blind. Man steht an einem erhöht liegendem Waldrand, vor einem geht nach ca. 10 m ein Steilhang hoch. Oben auf der Kuppe wird ein Blind beschossen, anschließend fällt eine Markierung rechts in ungefähr 15 bis 20 m Entfernung. Zuerst wird das Blind, dann die Markierung gearbeitet. Ist der Hund einmal über der Kuppe, ist er außer Sicht.

Aufgabe 2 Christian Schlögell: Wieder sind ein Blind und eine Markierung zu arbeiten, diesmal steht man auf einer Wiese. Die Markierung fällt etwas hangabwärts über einen Bach in den Wald, Entfernung ca. 60 m. Das Blind liegt in 45 Grad zum Mark in ungefähr 50 m Entfernung. Hier ist zuerst das Mark und dann das Blind zu arbeiten.

Aufgabe 3 Rony Michiels: Hier gab es einen 2er-Walk-Up. Der rechte Hund arbeitet zuerst ein Blind auf der linken Seite, Entfernung ca. 40 m. Der linke Hund arbeitet eine lange Markierung in lichtem Wald, die Fallstelle war nicht zu sehen, Entfernung hier ca. 70 m. Von der selben Position aus werden danach die Aufgaben getauscht.

Aufgabe 4 Petra Beringer: Es ist ein kurzes beschossenes Blind im Wald zu arbeiten. Danach geht man mit seinem Hund ein paar Meter bis zu einem See, auf dem ein unbeschossenes Blind zu arbeiten ist. Die Schwierigkeit am Wasser lag am Schilfbewuchs auf dem See.

Aufgabe 5 Ronald Pfaff: Es findet ein kleines Treiben statt. Ausgangspunkt des Treibens war ein Weg, auf dem ein kurzer Baumstumpf stand. Die Treiber gingen durch den Wald, es fiel ein Schuß, bei dem ein Dummy fiel. Zuerst war ein Blind zu arbeiten, welches hinter dem Baumstumpf lag, danach das andere Dummy.

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¤ F- Klasse Berg & Tal 2006

Aufgabe 1 Felicitas Fritz-Pitz: Hund und HF stehen auf einer großen Wiese, eingesäumt von Wald, links in ca. 15 m Entfernung ein kleiner Bach. Es fällt auf der anderen Seite des Bachlaufs eine Markierung, der Schütze/Werfer ist ungefähr 70 m entfernt und durch den Waldhintergrund schlecht zu sehen. Danach wirft ein Helfer, der ca 20 m von uns entfernt steht, 2 Verleitmarkierungen, ebenfalls mit Schuß. Eine der Markierungen fällt ebenfalls über den Bach, die andere fällt schräg rechts von uns, ca. 20 m entfernt. Der Hund soll zunächst die lange Markierung arbeiten, danach eine der beiden anderen, welche ist egal.

Aufgabe 2 Annette Bürse-Hanning: Eine Frei-Verloren-Suche im Wald. Das Gelände fällt vor uns ab und wird in der Talsenke durch einen Bach begrenzt. Das Suchengebiet bildet einen Streifen dichten Bewuchs bis in die Talsenke, von diesem Streifen steht man etwa 20-30 m schräg entfernt. Der Hund soll eines der Dummies arbeiten.

Aufgabe 3 Rupert Hill: Man steht auf einem Weg mit Blick auf einen recht steil abfallenden Wald. In der Senke fließt ein Bach. Es fällt eine Markierung über den Bach auf ein kleines Wiesenstück, Entfernung gut 70 m.

Aufgabe 4 Heike Klieber: Hund und HF stehen mit der Richterin auf einem Waldweg. Rechts befindet sich ein ansteigender Wald, links ein paar Meter Gestrüpp, dann folgt ein kleiner Bach, anschließend wieder ansteigender Wald. Zuerst fällt eine Markierung rechts im Wald, Entfernung 40-50 m. Wenn der Hund sich auf dem Rückweg befindet, fällt auf der linken Seite eine Markierung. Hier steht der Werfer im Hang und wirft das Dummy auf uns zu, so dass es von uns aus gesehen knapp hinter den Bach fällt. Die Schwierigkeit bestand hier im Markieren des 2. Dummies, da es für den Hund schlecht zu sehen war.

Aufgabe 5 Ronald Pfaff: Hund und HF stehen in einem lichten Wald. Vor uns befindet sich ein leicht abfallendes Gelände. Es fällt eine Doppelmarkierung. Hier steht der Werfer in einem Bereich dicht gepflanzter knapp mannshoher Bäumchen, wirft jedoch vor die Bäume. Eine der Markierungen ist zu arbeiten, welche ist egal. Wenn der Hund auf dem Rückweg ist, fällt in einem Winkel von ca. 45 Grad zum HF eine 2. Markierung, die im Anschluß zu arbeiten ist. Entfernung ca. 50 m. Danach wird das 2. Dummy der Doppelmarkierung gearbeitet.

Aufgabe 6 John Birkett: Man steht auf einer großen Wiese, eingesäumt von Wald. Es ist ein unbeschossenes Blindes zu arbeiten, welches unter einem umgestürzten Baum vor dem Waldrand liegt. Entfernung ca 60 m.

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¤ F- Klasse Heinz-Gail-Gedächtnis-WT 2006

Station 1 Petra Beringer: Hier gab es eine Doublette. Werfer und Schütze stehen sich in ca 20 m Entfernung gegenüber. Beim ersten Schuß fiel die Markierung hinter eine lichte Heckenreihe, beim zweiten Schuß knapp vor die Hecke. Die Reihenfolge war egal. Die Dummys lagen in einer Flucht, so dass, wenn der Hund das hintere zuerst holt, er auf dem Rückweg über das andere Dummy läuft. Die Hunde mußten schräg über einen umgepflügten tiefen Acker auf einen Wiesenstreifen, wo Schütze und Werfer standen. Die Tiefe der Fallstellen waren trotz guten Würfen sehr schwer zu erkennen, da gegen die Sonne gearbeitet wurde. (Hier hat Alva 17 Punkte)

Station 2 Gaby Kühlem: Man stand mit seinem Hund auf einem breiten abfallendem Wiesenstreifen, rechte Seite ca 30 m entfernt ein Wald. Zuerst fiel eine Markierung, der Schütze stand unten im Tal hinter ein paar Bäumen. Das Dummy fiel hinter eine Baumgruppe, die Flugbahn war gut zu sehen. Wenn die Hunde zwischen den Bäumen links und rechts vorbei war, bekamen sie sofort Wind. Die Entfernung war ungefähr 70 m. Bevor die Markierung gearbeitet wurde, mußte der Hund jedoch ein Blind aus dem Wald arbeiten. (Alva 17 Punkte)

Station 3 Werner Haag: Man stand mit dem Richter auf einem Weg, rechts Wald, links eine sehr breite dichte Hecke. Zwei Werfer standen in ca 40 m Entfernung auf dem Weg. Ein Dummy fiel in den Wald, ein Dummy in hohem Bogen über die Hecke. Die Reihenfolge wie die Dummys gearbeitet wurden, war hier egal. Der Hund war weder im Wald, noch hinter der Hecke zu sehen. Es war jedoch (zur Not) erlaubt, ebenfalls durch die Hecke zu gehen und dem Hund zu helfen. (Alva 13 Punkte)

Station 4 Detlef Henrich: Zwei Gespanne gehen, mit dem Richter in der Mitte, auf einer Wiese Richtung Wald einen kurzen Walk-Up. Nachdem die Hunde sitzen, findet im Wald ein Treiben statt. Von zwei Werfern fallen insgesamt 8 Dummys, die Flugbahnen waren praktisch nicht zu sehen. Nun wurden die Hunde abwechselnd vom Richter zur Suche geschickt. Jeder Hund sollte 2 Dummys holen. (Alva 20 Punkte)

Station 5 Anja Helber: Man steht mit der Richterin an einem relativ steilen Waldabhang. In der Senke befindet sich ein Gestrüppgraben, dahinter ist Wiese. Auf der Wiese fällt eine Markierung, für die Hunde schlecht zu sehen, in ca 70 m Entfernung. An dem Waldrand entlang liegt ein (beschossenes) Blind in ca 40 m Entfernung. Zuerst ist die Markierung, dann das Blind zu arbeiten. Schwierig war (für uns) durch den Gestrüppgraben im Wald zu kommen und da man den Hund auch kaum sehen konnte, war das Handling nicht einfach. (Alva 15 Punkte)

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